Das achte Gebot
Special: 80 Jahre Hiroshima & Nagasaki
Themen-Filmreihe in Kooperation mit dem IPPNW*, Programm unter www.bis-zentrum.de
Dokumentarfilm, Deutschland, 1991, FSK 16, 95 Min.
Nicht um den technischen Aspekt des Für und Wider geht es, nicht um Graphitreaktoren oder schnelle Brüter, nicht um die Auswirkungen der Strahlung. Es geht im ganzen Film nur um eines: um Umgangsformen. Der Film kreist um die Methoden der Atom-Herren, demonstriert das Vokabular der Betreiber, die Sprach-Werkzeuge der Kraftwerksdirektoren, die Worthülsen der Öffentlichkeitsreferenten und die Lügen der Politiker. Der Film versucht, mit Dokumenten zu belegen, dass Millionen Menschen in allen Atom-Staaten über fünf Jahrzehnte den immer gleichen Täuschungsmanövern unterzogen wurden und werden. Er umfasst die Zeitspanne von Otto Hahn bis hin zu Veba-Chef Bennigsen-Foerder, vom ersten Versuchsreaktor bis zur doch nicht gebauten Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf, von den Atomversuchen in Nevada bis zum Super-GAU in der Ukraine. „Das achte Gebot hat eine eindeutige Botschaft: Die Atomgeschichte ist eine Geschichte von Lug und Trug. Und Gewalt.
* Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.
- 10. August 2025 16:00 Uhr
