„Im Rahmen meiner Möglichkeiten…war es ein phantastischer Abend“-Claudio Ghin im „BIS“

Wenn ein Mönchengladbacher Autor ein Buch veröffentlicht, dann ist eine Lesung im größten Kulturzentrum der Stadt (das sind übrigens wir) unumgänglich.
Der Lokalmatador und ehemalige Poetry-Slammer Claudio Ghin (auch bekannt durch sein Erstlingswerk „Auf einem Auge Herbst„) hatte schon immer den Wunsch einmal im „BIS“ zu lesen und was sollen wir sagen…ein weiterer Haken auf seiner To-Do-Liste.

Am Samstag, dem 28.03.2026, stellte Claudio uns allen sein neues Buch „Im Rahmen meiner Möglichkeiten hängt ein Bild von Dir“ vor.
Dass der Ur-Mönchengladbacher, dem auch italienisches Blut in den Adern fließt, dabei nicht stoisch drauflos liest, war zu erwarten. Wie er aber mit unserer schönen, deutschen Sprache spielte, war schon ganz großes Kino.

Liebesbriefe? Kein Problem, rein ins Buch!
Redewendungen mit neuer Bedeutung? Kann Ghin gebrauchen, rein ins Buch!
Wortschöpfungen? Aber hallo, rein ins Buch!

Authentisch, sympathisch und über alle Maße kompetent brachte Claudio sein Buch den gut 50 Besuchern in einer Form nahe, dass von lautem Lachen, Schmunzeln oder Nachdenklichkeit, alle Palletten der menschlichen Emotionen abgedeckte.

Dass er sich dabei im „BIS“ besonders wohl fühlte und sich selber einen kleinen Traum erfüllte, konnte man in seinem Instagram-Post zur Veranstaltung sehr gut merken:
mistergambit Hey, Hey, Hey. Den Samstag habe ich mit viel Lampenfieber verbracht, bis mich die lieben Leute vom @biszentrum so herzlich und euphorisch empfangen haben, dass ich sofort vergaß, wofür ich mir überhaupt eine Platte mache. Danke für die tolle Orga und den perfekt eingerichteten Saal und überhaupt. Auch an @myriamtopel, die den Kontakt hergestellt und wochenlang wie ein Duracellhase die Werbetrommel trommelte. Es waren 50 Gäste. Freunde, Familie, alte Bekannte, die ich ewig nicht gesehen hab und Menschen, die mich vorher gar nicht kannten. Großartige Stimmung und Atmosphäre. Ich hab mich richtig wohl gefühlt und den Abend mit euch sehr genossen.
Eure Reaktionen, das ganze Lob, die vielen Nachrichten nach der Lesung und überhaupt… wie soll ich sagen… haben mich ein wenig überwältigt. Dass ich letztendlich nicht mal genug Bücher dabei hatte, weil manche direkt zwei oder drei wollten, krasses Gefühl!
Von allen Lesungen, die ich in den Jahren gemacht habe, bleibt diese für mich wahrscheinlich als eine der allerschönsten in Erinnerung. Wir haben zusammen (viel) gelacht und geweint und auch wenn es zum Ende hin an manchen Stellen hakte, weil ich einfach nach zwei Stunden nicht mehr volle Konzentration hatte, wolltet ihr noch einen Text mehr und… hach. Fühlt euch alle fest umarmt.
Bis zum nächsten Buch – oder zur nächsten Lesung <3

Nun, dem haben wir wirklich nichts mehr hinzuzufügen und lieber Claudio, sei Dir sicher, das „BIS“ steht Dir auch für Dein nächstes Pulitzer-Preis-Buch weit offen.

Foto: Udo Theuer